Das war der Gospelday 2014

Samstag, 12 Uhr in Kassel auf dem Königsplatz:  Als der Stavanger Gospel Choir aus Norwegen die ersten Klänge unseres gemeinsamen Songs anstimmt, geht ein Schauer durch die Menge. „Amazing Grace, how sweet the sound…“, singt ein Solist und der ein oder andere Teilnehmer des Gospeldays streicht sich verstohlen über die Gänsehaut, die sich auf seinen Armen gebildet hat.

Der Gospelday also diesmal in Kassel, der geografischen Mitte Deutschlands, um gemeinsam den 4. Choraktionstag gegen Hunger und Armut zu feiern. Dieses Jahr fand die Aktion im Rahmen einer Zentralveranstaltung auf dem 7. Internationalen Gospelkirchentag statt.

Armut ist für viel zu viele Menschen Alltag, darauf wollen wir mit dieser Aktion aufmerksam machen. In diesem Jahr steht eine Folge der Armut im Mittelpunkt: Die Sklaverei. Laut einer Studie gibt es heute rund 27 Mio. Sklaven, mehr als jemals zuvor. Zwar ist sie in jedem Land der Erde verboten, aber Zwangsarbeit, Zwangsprostitution, Menschenhandel oder andere Formen der Sklaverei sind in jedem Land zu finden.

Kassel gospelt

Vor der Hauptbühne auf dem Königsplatz versammelten sich um 12 Uhr rund 1.500 begeisterte Mitsängerinnen und Mitsänger, um gemeinsam ein Zeichen gegen Ungerechtigkeit auf der Welt zu setzen. Unter ihnen sowohl Gäste des Gospelkirchentags, als auch Passanten sowie Lehrer und Schüler von Kasseler Schulen. Gemeinsam wollte man mit seiner Stimme auf globale Probleme wie Hunger, Armut und Ausbeutung aufmerksam machen – und den Gospel-Flow, der Kassel seit einigen Stunden umgab, einmal am eigenen Leib spüren.
Musikalisch angeleitet wurde dieser Straßen-Gospelchor vom renommierten Stavanger Gospel Choir. Weitere Chöre wie der Löhner Chor „Joyful Voices“ hatte sich im Voraus für den Königsplatz als Veranstaltungsort angemeldet und wurde spontan von Martin Bartelworth, Stiftung Creativen Kirche, zum Mitsingen auf die Bühne geholt. 

Stimmgewaltiges Zeichen auch aus der Rothenbach-Halle

Zeitgleich zu der Veranstaltung auf dem Königsplatz stimmten auch die rund 5.000 Mass Choir-Teilnehmer um 12 Uhr die Gospelhymne „Amazing Grace“ an. Eingestimmt wurden die SängerInnen des Gospelkirchentags durch Videogrüße eines Chores aus Indien, die zeigen, wie viele Menschen weltweit die Aktion unterstützen. 

Bundesweit nahmen weitere 25 Chöre teil

Das Gefühl der Verbundenheit reichte weit über die Grenzen Kassels hinaus. 25 Chöre stellten sich heute am Gospelday wieder in die Innenstädte, auf Marktplätze und in Bahnhöfe und gaben den Menschen eine Stimme, die keine haben.

Der Gospelday 2015: Ein Lied geht um die Welt

Nächstes Jahr soll die Gute Nachricht nicht nur bundes-, sondern weltweit verbreitet werden: Der 5. Gospelday wird international! In deutschen Innenstädten, am Brandenburger Tor und auf der Zugspitze - in 19 weiteren Ländern, auf allen Kontinenten. Gemeinsam erheben wir unsere Stimme und setzen ein Zeichen. Ladet auch eure Partnerchöre dazu ein!
Unser gemeinsamer Song ist in 2015 „We Are Changing The World“ von Hans Christian Jochimsen. Am 19. September 2015, um  jeweils 12 Uhr mittags wird er angestimmt, um dann wie ein Staffelstab von Zeitzone zu Zeitzone weitergegeben. Damit setzen wir ein Zeichen, das um die Welt geht. Die Noten von „We Are Changing The World“ können demnächst unter Media heruntergeladen werden. 
Deutsche Chöre können sich, wie in den letzten Jahren, hier anmelden und in der Öffentlichkeit für eine gerechtere Welt singen.
Die Anmeldemöglichkeit für Partnerchöre und -gemeinden im Ausland folgt. 
Lasst uns aufstehen und gemeinsam für Gerechtigkeit singen!

 

Der Gospelday ist Teil der Aktion Gospel für eine gerechtere Welt, einer Initiative von Brot für die Welt und der Stiftung Creative Kirche. Schirmherr ist der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Pfarrer Nikolaus Schneider. Weitere Partner sind die Versicherer im Raum der Kirchen, Bruderhilfe-Pax-Familienfürsorge und die DB Station&Service AG. Neben Infoveranstaltungen mit praktischen Tipps zu Energiesparen, Fairtrade und nachhaltiger Geldanlage  treten die Chöre mit Benefizkonzerten auf. So wurden seit 2010 mehr als 220.000 Euro für die Arbeit von „Brot für die Welt“ ersungen.

 

 

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