Tipps für den Alltag

Einer von sieben Menschen hungert. Dabei ist genug für Alle da! Anstelle von Nahrungsmitteln werden Futtermittel für die Tiermast angebaut, über 40% der Lebensmittel werden weggeworfen. Der Klimawandel bedroht die Ernten. Aber: Es gibt Dinge, die Du im Alltag tun kannst:

Gerechtigkeit einkaufen

Kleine Entscheidung beim Einkauf – große Wirkung: 6 Millionen Menschen profitieren durch bessere Arbeits- und Lebensbedingungen vom Fairen Handel. Textilien, Orangensaft, Tee und Schokolade… Wenn diese Produkte aus biologischem Anbau stammen, schützen sie zudem noch die Natur. Kaufe fair und bio ein! Achte auf die Siegel. Im Weltladen erfährst Du mehr zum Fairen Handel.

Politisch einmischen

Misch Dich ein für Gerechtigkeit und Klimaschutz – z. B. bei einer Unterschriftenkampagne für gerechten Welthandel, im Stadtparlament für den Umstieg auf erneuerbare Energien, in einer Eine-Welt oder Umwelt-Gruppe für eine grüne und faire Landwirtschaft. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten. Nutze eine von ihnen, denn politische Veränderungen sind notwendig für mehr Gerechtigkeit. Im Weltladen vor Ort, bei der Agenda-Gruppe u.a. erhältst Du Informationen.

Vor Ort mitmachen

Frage bei Deiner Kirchengemeinde an, ob sie bereits zu Umwelt- und Eine-Welt-Themen aktiv ist. So können Kirchengemeinden mit dem „Grünen Hahn“ (kirchliches Umweltmanagement) systematisch, kontinuierlich und dauerhaft Klima- und Umweltschutz umsetzen. Oder Deine Kirchengemeinde kann beschließen, nur noch öko-fair einzukaufen.

Umsteigen auf Ökostrom

Je mehr Menschen nach Ökostrom aus erneuerbaren Energiequellen fragen, desto mehr Investitionen in erneuerbare Energien werden getätigt und der Anteil sauberer Energie am Strommix steigt. Die Kriterien für echte Ökostrom-Angebote sind Investitionen in neue Öko-Kraftwerke und genaue Informationen über die tatsächliche Herkunft des Stroms. Als bundesweite Anbieter erfüllen die Elektrizitätswerke Schönau, Greenpeace Energy, Naturstrom und Lichtblick diese Kriterien.

Weitersagen

Erzähl Deinen Mitsängerinnen und Sängern, Deinen Freunden, Arbeitskollegen, Familie von Deinem Engagement für eine gerechtere Welt. Lade sie ein mitzumachen, z. B. beim Gospelday oder bei den Aktionswochen für den Fairen Handel. Organisiere ein Konzert, in dem Du mit Deinem Chor singst und zugleich Möglichkeiten vorstellst, was jeder und jede Einzelne tun kann. Partner vor Ort unterstützen Dich sicher gern.

Kuscheldecke statt Heizstrahler

Laut Umweltbundesamt stößt jeder Heizstrahler so viel CO2 aus wie ein Kleinwagen. Das muss doch nicht sein! Also: Lass ein Straßencafe mit Heizstrahlern einfach links liegen und nimm eine Kuscheldecke!

Weniger Fleisch essen und Veggi-Day(s) einführen

Mit weniger Fleisch auf Deinem Teller gewinnen die Umwelt und Deine Gesundheit. Und Du hilfst dabei, dass nicht mehr so viel Getreide im Trog landet. Die enorme Nachfrage nach Fleisch und Futtermittel ist ein Grund für die steigende Preise für Nahrungsmittel. Menschen in Entwicklungsländer können sich Mais oder Brot dann nicht mehr leisten.

Intelligent verbrauchen - weniger wegwerfen

Überflüssiges nicht kaufen, auf Gebrauchtes zurückgreifen und Nahrungsmittel wertschätzen. Mehr als die Hälfte unserer Lebensmittel landet im Müll. Das meiste schon bevor es den Verbraucher überhaupt erreicht: jeder zweite Kopfsalat, jede zweite Kartoffel und jedes fünfte Brot. Über zehn Mio. Tonnen Lebensmittel pro Jahr werden allein in Deutschland weggeworfen. Weniger einkaufen, weniger wegwerfen – sind zwei Dinge, die Du tun kannst.

Klimaverträglicher reisen

Fahrrad, Bus und Bahn sind erste Wahl um zu verreisen. Fliegen ist dagegen sehr umweltschädlich. Deshalb gilt es zu allererst auf Flüge zu verzichten. Wenn es zum Flug keine Alternative gibt, kannst Du die verursachten Klimagase ausgleichen, z. B. bei der Klima-Kollekte, dem kirchlichen Kompensationsfonds. Ein Beispiel: Ein Hin- und Rückflug Dortmund - Rom verursacht ca. 0,62 t CO2. Zum Ausgleich werden 14 € in den Fonds eingezahlt. Mit Mitteln des Fonds werden z. B. Biogasanlagen in Indien, energieeffiziente Kocher in Südafrika finanziert. www.klima-kollekte.de Freiwillig nicht schneller als 120 km/h fahren. Eine Studie des Umweltbundesamtes (UBA) ermittelte: ein Tempolimit von 120 km/h bewirkt einen Rückgang der CO2-Emissionen um 9%. Setze Dir ein eigenes Tempolimit, fahre max. 120 km/h. Fordere Deinen Bundestagsabgeordneten / Deine Bundestagsabgeordnete auf, sich für ein Tempolimit in Deutschland einzusetzen.

Regional und saisonal einkaufen

Transport macht bei Gemüse fast 15 % der Emissionen aus. Wird z. B. Kopfsalat in einem beheizten Gewächshaus gezogen, werden 4,4 kg CO2 je kg Salat emittiert. Der Freilandanbau produziert dagegen nur 140 g – also nur den dreißigsten Teil. Flugtransporte aus Übersee sind extrem klimaschädlich!

In Gerechtigkeit und Umweltschutz investieren

Geld kann nach ethischen Kriterien investiert werden. So bietet die KD-Bank die Möglichkeit der ethischen Geldanlage, z. B. den Fair World Fonds. In den Fonds werden nur solche Unternehmen oder Staaten aufgenommen, die sich erfolgreich für eine nachhaltige Entwicklung, für die Achtung der Menschenrechte und den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen einsetzen. www.kd-bank.de

Auf das Wasser kommt es an

Auch durch den Transport von Trinkwasser wird das Klima mit CO2 belastet: 0,4 g pro Liter Leitungswasser 107 g pro Liter Mineralwasser aus der Flasche (aus der Region) 425 g pro Liter in der PET-Flasche z.B. aus Frankreich Beeindruckend: Beim Geschmackstest mit 50 Freiwilligen schnitt das Leitungswasser als zweitbestes ab! Ein blinder Geschmackstest wird empfohlen!

Für Projekte von „Brot für die Welt“ spenden

Mit einer Spende kannst Du einen Beitrag dafür leisten, dass z. B. Kinder in Bangladesch eine gewaltfreie Kindheit erfahren und aus sklaven-ähnlichen Arbeitsbedingungen geholt werden, um eine liebevolle und beschützte Kindheit zu erleben.

Coffee to go in der Tasse

Noch vor 10 Jahren verbrannte man sich die Finger an Plastikbechern – heute ist to-go-Kaffee „in“. Der Trend hat seinen Preis: Schätzungen zufolge werden allein in Deutschland jedes Jahr 6,5 Milliarden (!) Kaffeebecher weggeworfen. Unser Tipp: Den Kaffee öfter mal zuhause trinken oder die gute alte Thermoskanne aktivieren!

Wäsche runterkühlen

Mehr als drei Viertel der Energie eines Waschgangs werden für das Erhitzen des Wassers benötigt. Moderne Waschmittel reinigen Wäsche auch bei 30 °C optimal.

"Gehorsam ist besser als Opfer."

1.Samuel 15,22

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